Start Hotels

Golf statt Strand: Das Wynn Las Vegas kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Wynn Las Vegas
Foto: SCOTT WEBB / UNSPLASH
[ WERBEHINWEIS | Der nachfolgende Artikel kann Reklame und Affiliate-Links enthalten ]

Er hatte gigantische Pläne und wurde jetzt massiv ausgebremst! Eigentlich wollte der Milliardär Steve Wynn seinen Golf Club in Las Vegas in eine riesige Lagune mit Strand umwandeln. Allerdings stolperte der Immobilienmogul über einen Sex-Skandal und musste sein Amt als CEO niederlegen. Sein Nachfolger hat andere Pläne und setzt ab sofort wieder auf Golf statt auf Beach-Partys in der Zocker-Metropole.

Falls jemand Steve Wynn nicht kennen sollte, kommen hier zunächst die wichtigsten Fakten zur besseren Einordnung. Der US-Amerikaner eröffnete einst zum Geburtstag seiner Frau das nach ihm selbst benannte Wynn Las Vegas – ein Hotel und Spielcasino in einem, wie es sich für den Las Vegas Strip gehört. Es handelte sich damals um den teuersten Hotelbau der Welt, die Baukosten sollen sich auf ungefähr 2,7 Milliarden US-Dollar belaufen haben. Das Besondere an dem Luxus-Hotel: Neben Restaurants, Bars, einem 10.200 m² großes Spielcasino und einem riesigen Konferenzraum beherbergt dieses Etablissement auch einen Golfplatz mit 18 Löchern – einmalig auf dem weltberühmten Strip inmitten der Wüste Nevadas.

Im Verlauf der Jahre wollte Wynn allerdings mehr. Der Milliardär hatte große Pläne. Sein Ziel: 2020 sollte die Umwandlung (verbunden mit Kosten in Höhe von circa 1,5 Milliarden US-Dollar) eines Teils des Golf Clubs in eine Lagune samt Strand-Feeling vollzogen sein. Der heute 77-Jährige, der bereits das Wasser vor dem Bellagio tanzen ließ und The Mirage ein neues Gesicht verpasst hatte, wollte eine Welt schaffen, die es so in Las Vegas bisher noch nicht gibt. Die türkisfarbene Lagune sollte die Besucher aus aller Welt auf eine Insel entführen. Das Wynn Las Vegas als Hawaii 2.0 – und nebenbei (oder im Bestfall vorrangig) sollten die Gäste ihr Geld beim Blackjack, Roulette oder an den Slots ausgeben.

Turnaround in Vegas: Warum Wynn Resorts jetzt doch wieder auf Golf setzt!

Heute steht fest: Der innovative und ambitionierte Plan ist gescheitert, weil der Geschäftsmann als CEO seines Unternehmens Wynn Resorts zurücktreten musste und sein Nachfolger Matt Maddox andere Ziele verfolgt. Wynn wird seit Anfang 2018 mit sexuellen Vergehen in Verbindung gebracht. Infolge dessen legte er auch sein Amt als Finanzchef des republikanischen Parteivorstands (unter US-Präsident Donald Trump) nieder. Unter der Führung des neuen CEO wurde das Wynn Las Vegas inzwischen wiedereröffnet – mit dem Fokus auf Golf.

Doch wie kam es zu diesem Turnaround? Bisher war die Geschäftsführung davon ausgegangen, dass das teure Golf-Vergnügen (350 bis 500 US-Dollar pro Runde) zu wenig Geld in die Kassen spülte, schließlich konnte beziehungsweise wollte sich kaum ein Gast den Spaß leisten. Und Preisgelder, wie sie Tiger Woods und Co. einspielen, konnten eher im Casino als auf dem Platz erzielt werden – mit entsprechendem Einsatz wohlgemerkt.

Offensichtlich war diese Bewertung jedoch eine Fehleinschätzung. Der Golfplatz förderte in Wirklichkeit mehr Geschäfte als ursprünglich angenommen. In der Zeit, als der Court geschlossen waren, soll auch das Casino-Geschäft gelitten haben. Insgesamt wurden bei Blackjack & Co. 10 bis 15 Millionen US-Dollar weniger eingenommen, da sich die Golf-Stammgäste des Wynn Resorts komplett abwendeten – also auch von den Spielhallen. Mit der Wiedereröffnung des Golfplatzes hat man sich nun nicht nur von den Lagunen-Plänen verabschiedet, sondern sich auch zurück zu den eigenen Wurzeln bewegt.

Attraktive Startguthaben: Die besten Anbieter im Vergleich

Der alte, neue Weg scheint logisch: Wer den gesamten Tag am Strand liegt, wird sich kaum stundenlang im Casino aufhalten. Sonnenbaden schlaucht, während die eine oder andere Runde Golf neue Energien freisetzen kann. Klar ist auch: Heutzutage kann man seinem Drang nach Glücksspielen überall nachkommen – ob in den unzähligen Casino-Hotels in Las Vegas oder in Online Casinos. Man muss den Gästen also schon etwas bieten und im Idealfall bestimmte Zielgruppen ansprechen, ohne sein Hauptgeschäft aus den Augen zu verlieren.

Im Netz funktioniert das Casino-Geschäft nicht anders. Zwar kann man hier logischerweise niemanden mit Golf-Stunden locken, dafür gilt etwa ein Online Casino mit Startguthaben als beliebte Anlaufstelle. Im Fachjargon sprechen „Zocker“ hier auch von einem No-Deposit-Bonus, der es einem ermöglicht, das jeweilige Online Casino zunächst ohne Einzahlung kennen zu lernen. Trotzdem hat man echtes Geld in der Hand (wenn auch zumeist nicht sonderlich viel). Es reicht aber allemal, um erste Glücksgefühle beim Poker, Blackjack, Roulette oder an den Spielautomaten zu erleben.

Wichtig: Aufgrund der stetig wachsenden Anzahl an Online Casinos ist es sinnvoll, sich über ein entsprechendes Vergleichsportal zu informieren. Hier werden die Bonusangebote der Anbieter genau unter die Lupe genommen. Das funktioniert übrigens auch vom Strand aus oder nach der einen oder anderen Runde Golf – und man muss nicht einmal in Las Vegas sein.

Casinostadt Las Vegas
Casinostadt Las Vegas Foto: ROBERT BYE / UNSPLASH